E. Forberger, Y. Schwaiger (P-Seminar Geschichte)
„Wer die Vergangenheit vergisst, ist verdammt, sie zu wiederholen“
George Santayana
In der Woche vom 17.-22. März 2025 hatten wir, das P-Seminar Geschichte, sowie Schülerinnen und Schüler aus Tschechien, Polen und aus Tegernsee die Gelegenheit, an der Jugendbegegnungswoche „Remembering for a Common Future“ im Josefstal teilzunehmen.
Wir hatten – trotz sprachlicher und kultureller Unterschiede – von Beginn an ein gemeinsames Ziel vor Augen: den Austausch mit den anderen Schülerinnen und Schülern, das Entdecken neuer historischer Perspektiven und – schlussendlich – finale Ergebnisse in Form von sogenannten „Memory Walks“ und Podcasts. Wir haben viel Aufwand in dieses Projekt gesteckt – und dafür umso mehr zurück bekommen. Nicht nur wurden uns Exkurse zu historisch sehr bedeutsamen Orten des Erinnerns und der Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus ermöglicht, wir konnten uns auch in den interkulturellen Austausch mit Schülern in unserem Alter begeben, von und mit ihnen lernen und unvergessliche Momente und Erinnerungen daraus ziehen. In dieser Woche haben wir neben einigen Workshops und Zusammenkünften unter Anderem die Dokumentation Obersalzberg besichtigt, an einer München-Tour über den Königsplatz hin zu weiteren Orten des Gedenkens und des Widerstands in der Stadt teilgenommen und darüber hinaus das Annaberg-Denkmal am Weinberg als “Place of remembrance” besucht. Zudem haben einige Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit gehabt, mehr über das Zwangsarbeiterlager Neuaubing zu erfahren, das NS-Dokumentationszentrum München zu besichtigen und eigene Familiengeschichten im Sudetendeutschen Haus aufzuarbeiten.
Unsere Ergebnisse präsentierten wir der Schulfamilie in einem gut besuchten Abend in unserer Schulaula.



Wir, vom P-Seminar Geschichte, bedanken uns für die Unterstützung aller, die uns auf unserem Weg begleitet und uns zum Erfolg bei unseren Projekten verholfen haben und für die unvergesslichen und einmaligen Erlebnisse dieser Woche.

Genauer Informationen zu dem Projekt und unsere Videos können auf der Webseite des katholischen Bildungswerkes Miesbach (bitte hier klicken) nachgelesen werden.