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Habicht geheilt!

V. Süßmilch

Letzten Montag im Pausenhof machten Unterstufenschülerinnen und -schüler eine beunruhigende Entdeckung: Ein Greifvogel lag scheinbar leblos auf dem Rücken. Bei genauerem Hinsehen sahen sie, dass der Greifvogel noch atmete – die Taube neben ihm war jedoch tot.

Wir haben dann rekonstruiert, dass beide Vögel wohl im Jagdflug gegen die Scheibe unseres Quergangs geprallt waren. Das noch lebende Tier wurde in eine Kiste gebettet und nach ein paar Telefonaten war klar, wo das Tier hinmusste: Nach Otterfing zur Auffang- und Pflegestation.

Wir hatten nicht viel Hoffnung für den bewegungslosen, nur flach atmenden Greifvogel, als Frau Ramm ihn in der Vogelklappe der Auffangstation abgab.  Doch schon am nächsten Tag konnte uns Herr Aigner mitteilen, dass es sich um einen männlichen, diesjährigen Habicht handelte und, dass dieser Dank Unterstützung einer Vogeltierärztin bereits auf dem Weg der Besserung war: Kopfschwellung ging zurück, Sehnerv und Knochen zum Glück intakt.

Beim Krankenbesuch sah er dann schon wieder richtig fit aus, der Dickschädel – und soll in den nächsten Tagen wieder ausgewildert werde – Ende gut, alles gut!

Ein großes Dankeschön an die Auffang- und Pflegestation für Greifvögel und Eulen in Otterfing!