Seit heute gilt ganz Italien als Risikogebiet. Das bedeutet, dass für alle Schülerinnen und Schüler, die sich in Italien aufgehalten haben, ein 14-tägiges Betretungsverbot für das Gymnasium Miesbach gilt.

Die Frist beginnt mit dem Tag der Rückkehr aus dem Risikogebiet.

Der im Merkblatt für die Erziehungsberechtigten über die Maßnahmen zum neuen Coronavirus eingeräumte Ermessensspielraum ist seit heute Mittag hinfällig! Schülerinnen und Schüler, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, müssen, unabhängig von Symptomen, für die Dauer von 14 Tagen nach Rückkehr aus dem Risikogebiet zu Hause zu bleiben. Die Schule ist umgehend darüber in Kenntnis zu setzen. In diesem Fall gilt die Nichtteilnahme am Unterricht als entschuldigt i.S.d. § 20 Abs. 1 BaySchO.

Dies zieht z.B. für den Aufenthalt in einem Risikogebiet während der Faschingsferien ein Betretungsverbot der Schule bis zum 15.03.2020 nach sich.

In der heute Mittag ergangenen Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege heißt es dazu:

  1. Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet entsprechend der aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Ausreichend ist, dass die Festlegung des Gebietes als Risikogebiet durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt. Die Risikogebiete sind unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html tagesaktuell abrufbar.
    Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung haben sich in einem Risikogebiet aufgehalten, wenn sie dort kumulativ mindestens 15-minütigen Kontakt zu einer anderen Person als den Mitreisenden im Abstand von weniger als 75 cm hatten.
  2. Die Personensorgeberechtigten haben für die Erfüllung der in Ziffer 1 genannten Verpflichtung zu sorgen. Sie sind unter Berücksichtigung der Voraussetzungen in Ziffer 1 verpflichtet, keine Betreuungsangebote von Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogischer Tagesstätte in Anspruch zu nehmen.
  3. Erhält der Träger bzw. das beauftragte Personal einer Schule, Kindertageseinrichtung oder Heilpädagogischen Tagesstätte oder eine Tagespflegeperson Kenntnis davon, dass die Voraussetzung nach Ziffer 1 vorliegt, dürfen die betreffenden Schülerinnen und Schüler sowie die Kinder nicht betreut werden.
  4. Die Anordnung tritt in Kraft mit Wirkung ab 07.03.2020.
  5. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG wird hingewiesen.

Hierbei sei auf die unter der Ziffer 1 gegebene Erklärung des Begriffs „Aufenthalt im Risikogebiet“ besonders hingewiesen: Insgesamt mindestens 15 Minuten Kontakt zu anderen Personen, die nicht Mitreisende waren, in einem Abstand von weniger als 75 cm.

Seit Donnerstag Abend (05.03.2020) gilt auch Südtirol (entspricht Provinz Bozen) in der Region Trentino als Risikogebiet
(vgl. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html).

Weitere Informationen finden Sie z.B. auf den Seiten des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Ist Ihr Kind von dem Betretungsverbot betroffen, melden Sie es möglichst per ESIS-Krankmeldung oder telefonisch im Sekretariat unter Angabe des Grundes „Aufenthalt im Risikogebiet“ krank.

Zu Ihrer weiteren Information sei gesagt, dass wir Stand Freitag Mittag keinen einzigen Verdachtsfall für eine Coronavirus-Infektion an unserer Schule haben.