Depression und Angststörung

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

 

Depressionen treten nicht nur im Erwachsenenalter, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen auf.

 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert eine Depression als „(…) weit verbreitete psychische Störung, die durch Traurigkeit, Interesselosigkeit und Verlust an Genussfähigkeit, Schuldgefühle und geringes Selbstwertgefühl, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen gekennzeichnet sein kann.“

Bei Jugendlichen werden Häufigkeiten zwischen 5 und 10 % genannt.

 

 

Grundlegende Informationen in Bezug auf Depression erhalten Sie unter

Depression (bayern.de) auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

 

 

Erste Anlaufstellen für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern in Bezug auf Depression sind grundsätzlich alle Lehrkräfte unserer Schule, unsere Beratungslehrerin Frau Mindl, unsere Schulsozialpädagoginnen Frau Gehrmann und Frau Steinberger sowie insbesondere unsere Schulpsychologin Frau Kramer.

Auch die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an der  Staatlichen Schulberatungsstelle für Oberbayern Ost  sind für Hilfesuchende wertvolle Ansprechpartner.

 

Auf der Schulwebseite unseres Gymnasiums findet sich darüber hinaus eine Zusammenstellung von regionalen und überregionalen Hilfsangeboten für Schülerinnen, Schüler und Eltern.

 

Auch wenn Schulpsychologinnen und Schulpsychologen eine Depression nicht behandeln, so können sie in einer Vorabdiagnostik eine Einschätzung abgeben, ob eine depressive Erkrankung bei der Schülerin bzw. dem Schüler vorliegen könnte. Ziel ist es anschließend, Betroffene an geeignete Stellen weiterzuvermitteln. Je nach Schweregrad kommen (aufsteigend) in Frage:

 

  • Hausärzte bzw. Kinder- und Jugendarzt

  • Familien- und Erziehungsberatungsstelle

  • Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten

  • Fachärzte für Kinder- u. Jugendlichen-Psychiatrie und -Psychotherapie

  • bei akuter Suizidalität Kinder- und Jugendpsychiatrie

 

Es ist wichtig, dass Depressionen möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden.

 

 

Unser schulisches Beratungsteam steht euch und Ihnen in schwierigen Situationen gerne mit Rat und Tat zur Seite.