Franka Hoth, 11d
… das vermittelt jedenfalls das Feedback einer Schülerin aus der Klasse 11d:
„Vom 23. bis 27. März machte sich die gesamte 11. Jahrgangsstufe wieder auf den Weg nach Berlin, um im Rahmen einer Studienfahrt spannende Einblicke in die deutsche Geschichte und die Politik zu gewinnen. Auf der Hinfahrt legten wir einen ersten Stopp im deutsch-deutschen Museum in Mödlareuth ein. Das geteilte Dorf an der bayerisch-thüringischen Grenze vermittelte uns eindrucksvoll, wie stark die innerdeutsche Teilung das Leben der Menschen beeinflusst hat. Einen echten Grenzstreifen von damals zu sehen, hat es für uns alle nochmal realitätsnaher werden lassen.

In Berlin angekommen, erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm: Unter anderem der Besuch des Bundesministeriums des Innern, eine Spreerundfahrt und der Besuch des Stasi-Museums. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Bundestags, bei dem wir auch die Möglichkeit hatten, mit unserem Wahlkreis-Abgeordneten Alexander Radwan ins Gespräch zu kommen. Der anschließende Kuppelbesuch bot uns trotz des Regens einen beeindruckenden Blick über die Stadt.

Zusätzlich gab es klassenintern noch weitere spannende Ziele: die durch den Mauerbau entstandenen Geisterbahnhöfe, die Berliner Unterwelten und einen Besuch in der Gedenk- und Bildungsstätte „Haus der Wannsee-Konferenz“. Eine einmalige Gelegenheit bot sich unserer Klasse im Besucherzentrum des BND. Dort erfuhren wir einiges über die Methoden des Geheimdienstes und konnten im Anschluss die Ausstellung selbstständig erkunden.

Mit unseren Geschichtslehrern machten wir einen Stadtrundgang, bei dem wir uns intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus und zentralen Erinnerungsorten auseinandersetzten. Der Aufenthalt an diesen geschichtsträchtigen Orten hat uns alle beeindruckt und auch zum Nachdenken angeregt.


Trotz des umfangreichen Programms blieb ausreichend Freizeit, die wir in Kleingruppen nutzen konnten, um Berlin auf eigene Faust zu erkunden, essen zu gehen oder einfach das Großstadtleben zu genießen. Gerade diese Mischung aus gemeinsamen Aktivitäten und individueller Zeit machte die Fahrt besonders und trug dazu bei, dass wir noch enger zusammengewachsen sind. In dieser Woche konnten wir viele unterschiedliche Eindrücke sammeln und es war für uns alle eine bereichernde Erfahrung. Sowohl im schulischen Sinne, als auch für unsere Klassengemeinschaften. Ein großes Dankeschön geht an unsere Lehrkräfte, die diese Studienfahrt möglich und unvergesslich gemacht haben!“
Die Lehrkräfte danken natürlich gleichermaßen den Schülerinnen und Schülern für den erfreulich reibungslosen Verlauf der Berlinfahrt!
